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Tag 3

Der nächste Morgen begann diesig und regnerisch. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, das Perth nahegelegene Scone Palace (Mapcode: PH2 6BD) zu besichtigen. Die Besonderheit, neben den schönen Gartenanlagen, sind die Pfauen, die sich im Eingangsbereich der Parkanlage aufhalten. „Das ist sicherlich das Highlight“ dachten wir an dieser Stelle, doch dies war erst der Anfang …… aber das konnten wir ja noch nicht wissen.
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Das Wetter klart auf und wir setzen unseren Weg auf der A9 Richtung Inverness fort. Die „Autobahnen“ in Schottland entsprechen nicht unserem Standard, sondern sind vielmehr eine Landstraße mit zwei Spuren, weshalb die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit auch überwiegend 80 km/h beträgt. Hier und da wird die Einspurigkeit durch zwei Spuren zum Überholen unterbrochen (sogenannte dual carriage roads), oder die Straße mündet plötzlich in einem Kreisverkehr und setzt sich im Anschluß direkt fort.

Hinter Aviemore biegen wir Richtung Granton-on Spy ab um Cawdor Castle (Mapcode: IV12 5RD) zu besichtigen. Scone Palace war schon klasse, aber dieses hier – wow. Wenn das so weiter geht wird es ein großartiger Urlaub werden.
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Nach diesem ereignis- und kilometerreichen Tag erreichten wir letztendlich Inverness und übernachteten im Torridon Guest House (Mapcode: IV3 5PZ ).

Auch hier durften wir wieder erfahren, welche Gastfreundlichkeit in Schottland besteht. Individuelle Wünsche sind kein Problem, man diskutiert über den Brexit und erhält Tips für die Erforschung der Umgebung.
Auf unserem Plan für den nächsten Tag standen das Culloden Battlefield, Loch Ness und Chanonry Point. Aber erst einmal gingen wir Abends etwas essen…

 

Das Culloden Battlefield (Mapcode: IV2 5EU) erweckte in uns unmittelbar etwas Betroffenheit – dieser Ort hat etwas magisches und verbreitet eine culloden001Ruhe, die selbst durch die Massen an Touristen nicht unterbrochen werden kann. Auf diesem Schlachtfeld haben sich sicherlich Dramen abgespielt, die heute niemand mehr nachvollziehen kann.

Lediglich die Breite und Tiefe des Feldes weisen darauf hin, was sich auf diesem kleinen Teil abgespielt haben muss, auf dem die Schotten gegen die Engländer Geschichte schreiben wollten. Der Ausgang ist bekannt – der Untergang der Clans wurde besiegelt. Dennoch spürt man immer noch im ganzen Land die Verbundenheit zur eigenen Geschichte.

 

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Nach diesen emotionalen Momenten wollten wir einen angenehmen Gegenpart erleben – wir fahren Richtchanonry008ung Chanonry Point (Mapcode: IV10 8SD) in Fortrose. Was gibt es hier Besonderes zu sehen ?

Nun erstens ist die Aussicht großartig und zweitens können mit etwas Glück Delfine in freier Wildbahn gesichtet werden. Schon der Weg nach Fortrose ist eine Augenweide und jeden gefahrenen Kilometer wert. Von dieser Seite aus kann ebenfalls das gegenüberliegende Fort betrachtet werden. Heute war strahlender Sonnenschein und gegen 13.00 Uhr – unerwarteter Weise – nur wenig Tourismus zu spüren. Auf der hinter dem Leuchturm befindlichen Landzunge haben sich jedoch jede Menge Fotographen eingerichtet – wir haben offensichtlich den richtigen Zeitpunkt getroffen.


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 Und da waren sie dann auch – unsere ersten Delfine:


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Weiter ging es Richtung Loch Ness, dem wohl berühmtesten See mit einem Ungeheuer. Unsere Gastgeber hatten uns jedoch geraten nicht das Castle direkt anzufahren (es lohne sich nicht den horenden Eintritt zu bezahlen), sondern über das Südufer die singletrack road zu nehmen. So fuhren wir die Dores Road Richtung gleichnamigen Ort und kamen auch an The Dores Inn (Mapcode: IV2 6TR) vorbei. Hier kann prima zu Mittag gegessen werden oder man gönnt sich einfach nur ein Getränk zur Erfrischung. Nachdem wir uns auf Höhe des Urquart Castle befanden, haben wir das obligatorische Foto geschossen und waren froh, den Eintrittspreis gespart zu haben. Gelohnt hätte das nun wirklich nicht. Auf dem Rückweg sind wir dann natürlich im The Dores Inn eingekehrt. Die single track road ist wirklich interessant. Ca. alle 50-100 m sind links und rechts des Weges sogenannte Passing Places eingearbeitet, in denen man den Gegenverkehr vorbeifahren lassen kann. Die Hand zum Gruß zu erheben ist hier angebracht und wird dankbar erwidert – wie übrigens überall in Schottland.

Der Blick vom The Dores Inn auf den Loch Ness – malerisch :
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Am späten Nachmittag sind wir nach Inverness zurück gefahren und haben noch ein wenig die Stadt erkundet. Von unserer Unterkunft führte die Greig St Bridge (eine Hängebrücke für Fußgänger) direkt in die Stadt, das war eine recht wackelige Angelenheit  . Zu sehen auf den Bildern im Hintergrund. Unser Weg führte uns weiter zum Inverness Castle, von dem ein großartiger Überblick über Inverness geboten wird.


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Später am Abend haben wir auf Empfehlung im Restaurant The Water Front gegessen – schottisches Bier kann ja so lecker sein.

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