Mit der Aida - Luna nach Nordeuropa

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Mit der Luna nach Nordeuropa

Los ging es am 30.03 ab Hamburg – diesmal die Route Nordeuropa 1.
Die Stationen sind:

  • Le Havre
  • Dover
  • Zeebrügge
  • Amsterdam
  • Hamburg.

    Da wir bereits gegen Mittag in Hamburg eingetroffen sind haben wir den längst überfälligen Besuch im Miniatur-Wunderland der Speicherstadt absolviert – und was gibt es dort zu sehen ….. :

    Die Einstimmung war dementsprechend perfekt. Wer Hamburg besucht sollte hier in jedem Fall einen Abstecher machen und – Zeit mitbringen. Es könnte sein, dass mit einiger Wartezeit zu rechnen ist, um Einlaß zu bekommen. Vermeidert dies, in dem ihr vorher über Internet bucht.
    Im Anschluss haben wir am Cruise Terminal eingecheckt und zunächst den Nachmittagskuchen auf dem Schiff genossen – Seeluft macht hungrig !
    Nach dem obligatorischen Begrüßungssekt am Abend ging es hinauf aufs Deck, wo die Lasershow auf die bevorstehende Reise einstimmte :

 

Zufrieden und müde sind wir dann ins Bett gegangen.
Der erste Tag wurde entspannt im Spa-Bereich verbracht – die ganze Familie hatte sich eine Massage gegönnt, anschließend wurde sich einem guten Buch gewidmet.
Am nächsten Morgen legten wir in Le Havre an. Le-Havre am MorgenEin trostloses Bild bot sich uns – Beton wo man nur hinschaut ! Kalt, wie überall in Nordeuropa zog ein eisiger Wind über das Schiff, der die Finger gefrieren lies. Doch was hilft es dem Frühaufsteher, wenn er anständige Bilder für die Nachwelt machen will ? Dennoch sieht man den Hoffnungsschimmer am Horizont, der besseres Wetter für diesen Tag versprechen sollte.

Eigentlich wollten wir uns einen Mietwagen leihen, in Deutschland bekamen wir jedoch über alle einschlägigen Vermieter gesagt, dass aufgrund des Feiertages (Ostermontag) keine Filiale geöffnet habe. Vor Ort stellten wir fest, dass direkt am Counter ein Vermieter geöffnet hatte. Also prüft vorher, bzw. ruft einfach im Terminal direkt an.

Mangels Alternative dann im Vorfeld “Honfleur auf eigene Faust” als Ausflug gebucht und bei bestem Sonnenschein in die Stadt eingefallen.
Honfleur - Promenade Honfleur - Hotel de Ville
Honfleur Hafen Honfleur

Honfleur ist eine nette, kleine französische Hafenstadt mit viel Flair – in den Sommermonaten sicherlich gut besucht. Wir hätten gerne noch Etretat oder Deauville besucht, dies war zeitlich, ohne Mietwagen, nicht zu machen. Am späten Nachmittag ging es dann zurück auf das Schiff.
Der nächste Morgen war ebenfalls sehr kalt und diesig, aber trocken, so dass die Einfahrt in den Hafen von Dover vom Deck aus beobachtet werden konnte. Die berühmten Kreidefelsen sind schon von Weitem zu sehen, da sie von der aufgehenden Sonne angestrahlt werden.

Dover - KreidefelsenDover Castle

Nach dem Anlegen haben wir den Shuttlebus genommen, der nicht von AIDA angeboten wird – Kosten 4 € pro Person. Damit kann nach Dover Castle, Dover City und zurück gefahren werden. Ursprünglich wollten wir Dover Castle nicht besichtigen, waren jedoch froh, dass wir uns doch dazu durchringen konnten (Eintritt in das Castle 44 Pfund für 4 Personen).
Dover - Castle Dover - Castle

Wir können nur jedem raten dieses Castle zu besuchen, die Räume sind fantastisch und die Außenanlagen wirklich sehenswert !
Vom Castle sind wir wieder mit dem Shuttlebus zurück nach Dover City und zu Fuß durch einen kleinen Park in die Pencester Road. Hier haben wir den Bus der Linie 15 (oder 15a) nach Canterburry genommen (im Bus ein Family Explorer Ticket für 10 Pfund gekauft) – die Fahrzeit beträgt ungefähr 30 Minuten. Ausgestiegen sind wir direkt an der Endstation, ein kleiner Busbahnhof, der direkt in der City liegt. Unser Ziel war die Kathedrale, die ohne Eintritt zu bezahlen überhaupt nicht zugänglich ist, lediglich über ein kleines Tor, das sich mitten in der Stadt befindet: (Eintritt 9,50 Pfund pro Person, Familien 26 Pfund).
Canterburry - Eingangstor Kathedrale Canterburry
Kathedrale Canterburry Kathedrale Canterburry

Am späten Nachmittag haben wir den Bus zurück nach Dover City genommen und den Shuttlebus zum Schiff.
Nächste Station der Reise war Zeebrügge – in dessen Hafen lediglich der (kostenlose) Shuttle genutzt werden darf – das Hafengelände ist nicht frei zugänglich.
Ziel für uns war Brügge auf eigene Faust zu erkunden, dazu mussten wir von Blankenberge nach Brügge kommen.
Haltestelle Hafen Zeebrügge Bahnhof Brügge
Wir haben dazu die Tram nach Blankenberge genommen, die Haltestelle liegt ca. 300 m rechts des Hafenausganges (Haltestelle Kerk). Hier im Sparmarkt die Fahrkarte gekauft, die ebenfalls für den Bus (Linie 33) gilt, der von Blankenberge nach Brügge fährt !! Dies haben wir aber leider zu spät erfahren, denn wir sind mit dem Zug vom Bahnhof Blankenberge nach Brügge gefahren.
Brügge Brügge Marktplatz
Basilica of the holy blood Brügge
Brügge ist eine Reise wert – wir werden bestimmt wieder kommen, dann allerdings im Sommer !

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