Mit der Bella nach Kopenhagen und Oslo

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Mit der Bella nach Kopenhagen und Oslo

Es muss nicht immer eine lange Kreuzfahrt sein – auch Kurzreisen haben Ihren Erholungswert. Vor allem wenn es nach Skandinavien geht.

STATION 1 : Kopenhagen
Wir sind schon gegen Mittag nach Warnemünde angereist, um die Umgebung ein wenig näher zu erkunden.
Das Hafenviertel und die Promenade sind durchaus sehenswert und versprechen im Sommer reichlich Publikum.

 

Nach einem Seetag haben wir am nächsten Morgen unser erstes Ziel Kopenhagen erreicht – Kopenhagen ist eine wunderschöne Stadt und der Hafen liegt relativ zentral zur Innenstadt. Die Aida legt an der Langelinie an, in unmittelbarer Nähe zur kleinen Meerjungfrau (Achtung man läuft schnell daran vorbei):

 

Nachdem das obligatorische Foto geschossen wurde, sind wir zunächst nicht über das Kastellet gegangen, sondern haben den unteren Weg zum Gefionbrunnen gewählt:

Nun weiter Richtung Amalienborg und zur Marmorkirche:

Der Weg führte uns weiter zum Schloß Rosenborg mit seinem herrlich anzusehenden Schloßpark.

Von hier aus gehen wir südwestlich, vorbei am Runden Turm:

und landen auf der Stroget, der Einkaufsmeile von Kopenhagen. Leider haben die Geschäfte am Sonntag geschlossen.

Schaut euch den Gammel Strand – wo ihr auch eine Hafenrundfahrt buchen könnt, die wir aber von anderer Stelle empfehlen würden – und geht Richtung Christiansborg:

 
Christianshavn sollte jetzt noch nicht besucht werden, da gibt es später deutlich bessere Möglichkeiten. Am besten geht man jetzt Richtung Nyhavn , dem früheren Rotlichtviertel, das aber heute der größte Treffpunkt in Kopenhagen ist und ruht sich in einem der Cafe´s etwas aus.

Wir können nur jedem dazu raten, von hier aus eine Stadtrundfahrt mit einem Boot durchzuführen und zwar mit der Gesellschaft direkt am Ende des Kai´s. Sie dauert eine Stunde, man sieht nochmals alle wesentlichen Bauten von See aus, wie die Oper, Christianshavn, den „Diamanten“, die Aida von See aus, die alte Börse usw.

Nach diesem etwas anstrengenden Tag gehen wir langsam am Kanal zurück und sehen uns zum Schluß noch das Kastellet an, in dem an diesem Tag eine Oldtimerausstellung stattgefunden hatte.


STATION 2 : Oslo
Da wir lieber alles zu Fuß erkunden wollten, haben wir keinen Ausflug über Aida gebucht. Diese Entscheidung war auch goldrichtig – denn mit den Bussen durch die Gegend gescheucht werden wollten wir nicht. Es bleiben lediglich 5 1/2 Stunden bevor man wieder auf dem Schiff sein muss (alle Mann an Board ist um 13.30 Uhr).
Im Vorfeld haben wir uns wieder unseren groben „Routenplan“ zurecht gelegt !

Los geht´s an der Burg, die unmittelbar am Kai liegt – die Ihr rechts liegen lasst zum:

Rathaus

zu Fuss keine zwei Minuten vom Schiff. Von hier kann man ein tolles Frontalfoto der Aida machen. Hier liegen linker Hand Ausflugsboote die zur Insel Bygdoy fahren, die Ihr unbedingt später besuchen solltet. Auf der Insel liegt das Nationalmuseum, mit der alten Wickinger Siedlung, der FRAM und das Kon-Tiki Museum. Wir haben uns das bis zum Schluß aufgehoben, da man von hier direkt mit der Fähre zurück fahren kann – Kosten 30 Kronen / Person. Weiter geht es zum

Nationaltheater
 
Schloß

Das Königliche Schloss in Oslo wurde als Residenz für König Carl Johan gebaut und war 1849 fertig gestellt. Wir schauen uns das Schloß an und gehen rechts daran vorbei durch den Park zum Hintereingang. Von dort einfach immer geradeaus gehen, die schönen Häuser rechts und links bewundern und zur Not nach dem Weg fragen .

 
 

zum Vigelandpark:

Die Anlage entstand in den Jahren 1924 – 1943 und umfasst unter anderem 58 Bronzefiguren auf einer Brücke, darunter der berühmte Sinnataggen („der kleine Trotzkopf“), ein zornig mit dem Fuß aufstampfendes kleines Kind und eine aus 121 steinernen Figuren gebildete 17 m hohe Säule aus Granit.
 
Von hier aus sind wir direkt nach Süden abgeknickt vorbei am Yachthafen und zu Fuß zur Insel Bygdoy gegangen ca 30-40 Minuten.
 

Das Volksmuseum sollte man unbedingt gesehen haben. Viele alte Häuser liebevoll wieder aufgebaut, um einen Eindruck zu gewinnen, wie die Wickinger gelebt haben ! Kosten 70 Kronen pro Person.

 
Die Fram (norwegisch für „vorwärts“) war ein 1892 fertiggestelltes Schiff, das Polarforscher nutzten. Die Fram war dafür gebaut, im Packeis driften zu können, ohne unter dem enormen Druck des Eises Schaden zu nehmen.
 
Die Route lässt sich in 5 Stunden zu Fuß bewältigen und man steigt zur Rückfahrt am besten in die Fähre ein, mit der man direkt zum Anleger am Rathaus zurück kommt. Kosten 30 Kronen pro Person
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